Herberstein Tierpark Schloss Gärten Art-Herberstein Kinder  
Gironcoli Museum
Afrika im Kunsthaus
Skulpturenpark
Kunst im Park
Rückblick

 
Shop
Gästebuch
Kontakt
Rückblick

ARTHerberstein präsentiert 'KIKI KOGELNIK' (26.04. - 26.10.2003)

Auseinandersetzung zwischen abstraktem Expressionismus und Pop Art, einfache Körperformen, oft in grellen Farben - Kiki Kogelnik mischte amerikanische Pop Art mit ihren europäischen Eindrücken zu einer ganz eigenen Stilausformulierung. In Zusammenarbeit mir der Galerie Judith Walker und der Kiki Kogelnik Foundation präsentiert ARTHerberstein teilweise noch nie gezeigte Bilder und Objekte.

Rosen in der Kunst (25.04. - 31.10.2002)

„Möchten Sie nicht in meinen Garten kommen? Ich würde Sie gerne meinen Rosen vorstellen“ lädt Gräfin Andrea Herberstein frei nach dem irischen Dichter Richard Shedrian nicht nur in die historischen Gärten von Herberstein ein, sondern auch zu einer faszinierenden Ausstellung.

Zeitgenössische Künstler stellen die Rose als „Königin der Blumen“ (Sappho) in den Mittelpunkt ihres Schaffens und zeigen in dieser Sonderausstellung der Reihe
ART Herberstein kunstvolle und phantasiereiche Blütenträume.

Naturalistische Blumenstilleben in beeindruckender Dreidimensionalität von Antiono Girbes, ein und dieselbe Rose in verschiedenen Größen und Farbnuancen – von Champagnerweiß bis Schwarzviolett – von Reinfried Wagner, Plastikrosen als Sinnbilder des Garten Eden und als Grenze zwischen Schönheit und Kitsch von Cornelius Kolig sowie einige weitere Künstler, die sich alle mit der reichen Symbolik der Rose auseinandersetzen.

Bilder, Plastiken, Photographien, Skulpturen, Objekte und Videoinstallationen versinnbildlichen die vielen Facetten dieser botanischen Schönheit und verdeutlichen dennoch ... „eine Rose ist eine Rose ist eine Rose...“ (Gertrude Stein)

Die Künstler

Kolig Cornelius
„Lang vor den tierischen Lebewesen haben Pflanzen alle nur denkbaren Formen und Varianten der Liebe entwickelt. Sie imitieren in Farbe und Gestalt den gegengeschlechtlichen Partner von Insekten um kreuzbefruchtet zu werden, sie locken mit betörenden Düften und wohlschmeckenden Säften Besucher in ihr Inneres, betäuben sie, sperren sie tagelang ein und entlassen sie wieder nach dem Liebesdienst halbtot, manche fressen sie sogar. Pflanzen sind nicht zuletzt wehrhaft, sie beißen, kratzen, stechen, lösen Allergien aus, können tödlich sein.“, lautet Koligs künstlerische Äußerung zur Frage, warum er die Rose als Motiv wählt.

1942 in Vorderberg geboren, lebt und arbeitet er in Vorderberg und Villach. Seit Abschluß der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Dobrowska, Weiler und Boekl zeigt Cornelius Kolig seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.

Benétik Rudi
Geboren 1960 in Südkärnten, absolvierte er die Akademie für bildende Künste in Ljubljana, nahm 1982 (Radierklasse bei Prof. Rudolf Hradil) und 1983 (Atelier für Plastik bei Markus Lüpertz) sowie 1984 (Kunst & Bühne – Technik & Spiel) an der Internationalen Sommerakademie Salzburg teil. Zur Zeit lebt und arbeitet er in Jaunstein/Podjuna in Südkärnten.

Girbes Antonio
Einem minutiösen Ritual folgend, fotografiert Girbes seine floralen Kompositionen auf mit dunklen Farben bemaltem Hintergrund, nachdem er sie behutsam vor diesem drapiert. Den einzelnen Blüten wird durch eine spezielle Form der Beleuchtung ein geheimnisvoller und spiritueller Charakter verliehen. Wie Stilleben muten die Blumenarrangements an, die einerseits durch ihre Transparenz, andererseits durch ihre Dichte und Monumentalität beeindrucken. Durch eine besondere Technik der „velvet-Cibachrome“ gelingt Girbes die Dreidimensionalität in seinen Bildern zu erreichen.

Er wurde 1952 in Valencia (Spanien) geboren, besuchte die „American School of Photography“ in Paris und reiste danach als Fotoreporter um die Welt. Heute lebt und arbeitet er in Valencia und Wien.

Kampl Gudrun
Die 1964 in Klagenfurt geborene Künstlerin, absolvierte ihr Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien (Prof. Lassnig) und erhielt zahlreiche Stipendien in New York, Paris, Brasilien und Indien. 1998 erhielt sie in Österreich das Staatsstipendium für bildende Künste. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie zahlreiche Preise.
 
Putz-Plecko Barbara
Sie wurde 1956 in Klagenfurt geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste Wien, der Hochschule für angewandte Kunst Wien und der Akademie der Bildenden Künste München. Nach Arbeits- und Studienaufenthalten in Kanada und Paris hat sie seit 1997 eine Gastprofessur an der Universität für angewandte Kunst Wien und leitet die Meisterklasse für textile Gestaltungslehre. Zahlreiche Ausstellungen, künstlerische Projekte sowie Preise und Auszeichnungen. Gründung der Cooperation Austria.

„Wir werden konfrontiert mit eigenartigen Verbindungen von Blumen und Körperteilen.“

Rubino Silvano
1953 in Venedig geboren, arbeitet und lebt er heute in Brasilien. Er zeigte seine Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Italien, Brasilien, Belgien, Frankreich und Spanien.

Wagner Reinfried
Wagner ist einer jener Künstler, die aus Freude an der Arbeit malen. Für ihn gilt es, die Malerei als sinnliche und spielerische Bereicherung zu erfahren. Ästhetik und Erotik sind auch in seinem letzten Bilderzyklus, in welchem er sich ausschließlich der Rose widmet, sichtbar und spürbar. Nach dem seriellen Prinzip malt Wagner ein und dieselbe Rose in verschiedenen Farbabstufungen und Größen, alle in Nahaufnahme, alle in Acryl auf Leinwand und zart schimmernd in Farben von champagnerweiß bis schwarzviolett.

Auf die Frage, warum er sich der Rose widmet, antwortet er mit einem Zitat, welches auf den Glaubensgrundsätzen des Buddhismus basiert: „Als Buddha einmal gefragt wurde, was denn der Sinn des Lebens sei, hielt er eine Rose empor und schwieg.“

Wagner Reinfried wurde 1943 in Klagenfurt geboren und studierte in Paris an der Akademie des Beaux Arts. Einzelausstellungen in Frankreich, Belgien und Österreich sowie die Teilnahme an verschiedenen Kunstmessen und Biennalen. Heute lebt und arbeitet er in Klagenfurt.

Bockelmann Manfred
1943 in Klagenfurt geboren, absolvierte der Künstler sein Studium in Fresco, Fotographie und Grafik an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Graz. Zahlreiche Ausstellungen und Messeteilnahmen führten ihn nach Australien, Amerika, Deutschland etc. Heute lebt er als Maler und Photograph in München.

Hofmeister Werner
„Die allerschönsten Veilchen blühen im verborgenen, weil sie dort besonders schön duften“ antwortet Werner Hofmeister mit den Worten Kurt Schwitters` auf die Frage nach seinem Bezug zum Thema „Rosen in der Kunst“. Er wurde 1951 in St. Paul geboren, studierte Graphik und Design in Darmstadt sowie Serigraphie in Trier.

Die Galerie

Galerie Judith Walker - Schloss Ebenau
www.galerie-walker.at