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Museumskatalog

Kunst ist ...
Art is ...

Autoren:
Peter Peer,
Hermann Eisenköck,
Eleonore Hoschek

Verlag:
Holzhausen Verlag GmbH

Umfang:
71 Seiten mit reichlich farbigen Abbildungen
in deutsch und englisch

Kosten: € 18,--

Herausgeber:
Verein der Freunde des Gironcoli Museums Herberstein

ISBN:
978-3-85493-125-6


Bruno Gironcoli
"Ich habe einmal gesagt, es geht um bildhauerische Idee, was immer das ist. Das ist ja für das einzelne Subjekt eine subjektive Formvorstellung, die es, wenn es die Fähigkeit hat, solches zu realisieren, zu einem Klang bringt, der eventuell andere Menschen berühren kann, und nur in dem Produkt, das in so einer Zusammenführung entsteht. Ich bilde mir ein, dass mir das manchmal gelingt, wie relativ so etwas immer ist. Ich meine, das ist ja mein Unternehmertum. Es bleibt mir belassen, das zu versuchen. Und dann kommt der
Augenblick (...) dass die Dinge vor eine Menschengruppe gebracht werden und von der beurteilt werden. Und dann werde ich schon hören" (Bruno Gironcoli).

Der gelernte Goldschmied Prof. Bruno Gironcoli ist einer der wichtigsten Vertreter österreichischer zeitgenössischer Bildhauerkunst. Das nach ihm benannte Museum zeigt rund 30 gold-, silber-, oder bronzefarbige Skulpturen aus Eisen, Holz, Kunststoff, Polyester oder Aluminium, ein Querschnitt seiner Skulpturen von 1966 - 2005, sowie seiner Arbeiten auf Papier insbesondere aus der Schaffensperiode der 80er Jahre. Wie Krista Penkner treffend ausführte, sind seine raumfüllenden Objektassemblagen eine Mischung aus utopischem Design und archetypischen Vorstellungen, aus statischen und dynamischen, aus mechanischen und organischen, vegetabilen und abstrakten Bestandteilen. Mit Motiven wie Trauben, Ähren, Blätter, Löffel, Figurenrelikte und einzelner Gliedmaßen werden archaische Bereiche wie Mann - Frau, Eros und Zeugung thematisiert. Durch die Übertragung seelischer Abläufe ins Dreidimensionale zeigt er die Verstrickung des Individuums in ein Netz aus biologischen, spirituellen, kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Strängen. Bruno Gironcoli war Repräsentant Österreichs an der 50. Biennale di Venezia im Jahr 2003, wodurch er sich auch international einen Namen machte.

Besonderer Dank ergeht an:
Bundeskanzleramt Österreich Kunstsektion, Land Steiermark, Capital Bank, Bruno Gironcoli, Emil Breisach, galerie judith walker, Arnold Hirschl

Bestellungen:
Sie können den Katalog bestellen, indem Sie ein Email an info@gironcoli-museum.com senden.